Ein neuer Ansatz in der Ausbildung von Pädagogen

„Je aktiver das Kind ist, umso weniger ist es der Lehrer, bis er fast völlig in den Hintergrund tritt.“ Maria Montessori (c) Montessori Landesverband Bayern (Foto: Anneliese Kompatscher)

Professionelle Pädagogen müssen nach Maria Montessori nicht nur einen geeigneten Charakter mitbringen, sondern auch eine umfassende Erziehungskompetenz besitzen, die sich u. a. aus folgenden Elementen zusammensetzt:

  1. eine unbedingte Bereitschaft zum pädagogischen Dienst, das Kind zu Unabhängigkeit und Mündigkeit zu führen,

  2. eine „Haltung der Liebe“ und die Achtung vor der Individualität und Würde des Kindes,

  3. eine fundierte pädagogisch-wissenschaftliche Bildung, um notwendige Lebens- und Lernhilfen bereitstellen zu können,

  4. eine experimentalpädagogische Kompetenz, um
  • Lerninteressen oder Begabungen, sensible Phasen aber auch Entwicklungs- und Lernprobleme bei Kindern zu erkennen, sowie
  • entsprechend angepasste Lern- bzw. Lösungsangebote auf wissenschaftlicher Grundlage bereitzustellen und methodisch effizient zu vermitteln (z. B. eine Berechnung vorzunehmen).

In ihrem experimentalpädagogischen Ansatz geht die Ausbildung von Montessori-Pädagogen über die Studiengänge traditioneller Pädagogik wesentlich hinaus.

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