Maria Montessori - Lebenslauf und Lebenswerk

Maria Montessori als junge Ärztin 1900

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie eine detailliertere Beschreibung des Lebens und Lebenswerkes von Maria Montessori, beginnend mit dem reformpädagogischen Kontext, in dem sie arbeitete. Besonderer Dank hierbei gelten Prof. Dr. Ingeborg Waldschmidt (Berlin) und Prof. Dr. Hans-Joachim Schmutzler (Köln).

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Reformpädagogischer Kontext

Im Zuge vielfältiger Bestrebungen zur Umgestaltung des Lebens, die aus einem Unbehagen an der gesellschaftlichen Situation entstanden waren, entwickelte sich zum Ende des 19. Jahrhunderts neben anderen Strömungen auch die vehemente Kritik am Erziehungswesen und der damit einher gehenden Bildungspolitik. Die unterschiedlichen Konzepte für eine neue Erziehung wurden unter dem Begriff „Reformpädagogik“ zusammengefasst. Die Staatspädagogik des 19. Jahrhunderts wurde durch diese Ansätze in Frage gestellt. Dies bedeutete eine Abkehr von der Buchschule und dem Auswendiglernen. Der Kindheit wurde ein Eigenwert zugestanden, zu der ein eigener Lebensabschnitt gehört.

Diese Erneuerungsbemühungen waren nicht auf Deutschland geschränkt. In den meisten europäischen Ländern gab es diese Strömungen, aber auch in den USA. Zu internationaler Geltung gelangten, neben Maria Montessori (1870-1952) in Italien, Celestin Freinet (1896-1966), Peter Petersen (1884-1952), John Dewey (1859-1952) und Rudolf Steiner (1861-1925). Das Hauptziel der Erziehung war die Ausbildung und optimale Förderung der kindlichen Persönlichkeit, nicht wie bisher die Anhäufung von abfragbarem Wissen.

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